Gemeinden

Marktgemeinde St.Lambrecht
Hauptstraße 12
A-8813 St.Lambrecht
T +43 (0)3585 2344-11
Ansprechperson: Walter Spreitzer
stlambrecht.at
gde@st-lambrecht.gv.at

Naturpark

Tourismusinformation
A-8820 Neumarkt, Hauptplatz 4
T +43 (0)3584 2005
www.natura.at
info@natura.at

Informationen (PDF)

Holen Sie sich hier wichtige Informationen zur Region

Die Kugeln sind’s …

Es ist seit eh und je so. Schneemann bauen sieht leichter aus, als es ist. Alles dreht sich um die Fragen „Wie fange ich an?“, „Womit höre ich auf?“ und „Welche Schritte sind zwischen Anfang und Ende zu setzen?“ Deswegen hier ein Leitfaden, um einen Schneemann auf Anhieb so zu bauen, dass am Ende uneingeschränkte Freude aufkommt.

Vorerst die Zutaten zu einem wohlgeformten Freund aus Schnee:

1. Schnee (feucht-klebrig)
2. Karotte (2 – eine nagt man während des Bauens weg, um bei Kräften zu bleiben).
3. Kohlenstücke (etwa 9)
4. Alter Kochtopf oder Hut
5. Besen oder Stock
6. Schal (nicht den neuen von der Oma…)

Nun das Procedere und eine Erklärung zum Schnee:

Leichter, flockiger Schnee ist keine gute Voraussetzung zum Schneemann bauen. Das ist (im umgehrten Sinn) etwa so, als wollte man ein hart gekochtes Ei in einen Kuchen rühren… Also: Der Schnee muss feucht sein und klebrig. Das kann man leicht testen – indem man einen Schneeball formt. Wird dieser glatt und windschlüpfrig und fliegt er gut durch die Luft, dann lassen sich aus diesem Schnee auch größere Kugeln drehen.

Schritt 1: Wähle eine gute Stelle für den Schneemann. Sie soll flach sein und nicht unbedingt direkt vor dem Hauseingang. Mache diese Stelle frei von Schnee, bzw. glätte diesen.

Schritt 2: Forme Kugeln im Umfeld des Bauplatzes. Nach der klassischen Methode, die einst parallel zur Technik des Pyramidenbaus entwickelt worden sind, benötigt man fünf Kugeln. Eine große mit etwa 50 cm Durchmesser, eine weitere mit rund 30 cm Durchmesser und eine mit ca. 20 cm. Dazu noch zwei Kugeln, die maximal die Größe der kleinsten Kugel haben. Dabei handelt es sich um Mindestmaße. Wer Monumentaleres im Schilde führt, möge sein Ziel verfolgen.
Die Kugeln entstehen so: Man formt mit seinen Händen einen größeren Schneeball, den man schließlich so lange im Schnee rollt, bis die gewünschte Kugelgröße erreicht ist.

Schritt 3: Nach der Kugel-Form-Phase werden die drei Kugeln für den Körper begutachtet, an der Außenseite geglättet und übereinander gestapelt. Die große unten und die kleinste oben. Übrigens: in der Eile die mittlere Kugel nicht vergessen!

Schritt 4: An dieser mittleren Kugel werden schließlich links und rechts in der Mitte jene Kugeln „angeklebt“, die noch übrig sind.

Schritt 5: Die vorbereiteten Utensilien werden daraufhin in den halbfertigen Schneemann eingebaut, bzw. aufgesetzt. Zwei Kohlestücke dienen als Augen, drei sind für den Mund reserviert und die restlichen ergeben die Knöpfe, die in die Vorderseite der mittleren Kugel eingedrückt werden. Die Karotte wird schließlich zur Nase, anzubringen an der kleinen Kugel zwischen Augen und Mund. Den Schal legt man dem Schneemann um die Schulter (mittlere Kugel), der Hut (Topf) dient als Kopfschutz und der Besen (Stock) wird durch eine der Arm-Kugeln gesteckt.

Schritt 6: Erinnerungsfoto nicht vergessen!